Rezension Machtlos

[Rezension] (m)achtlos

von Nadine Teuber

In einem Pharma-Unternehmen in Berlin wird der Laborleiter ermordet. Sehr schnell stellt sich heraus, dass nur einer der Mitarbeiter der Mörder sein kann. Das Team um Kommissar Lohen hat es nicht leicht, denn die anderen Mitarbeiter sind alles andere als Kooperativ.


Inhalt Machtlose

Inhaltsangabe

EIN TOTER.
EIN LABOR.
FÜNFUNDVIERZIG POTENTIELLE MÖRDER.
Kommissar Lohen traut seinen Augen nicht: Der respektabelste Mitarbeiter eines Berliner Labors wird verbrüht aufgefunden und schnell ist klar, dass der Mörder unter der Belegschaft zu finden ist.Statt mit der Polizei zusammenzuarbeiten, schweigen die Angestellten und brauen ihre eigenen Gerüchte … ein tödlicher Fehler!

Über die Autorin

Nadine Teuber entdeckte ihre Leidenschaft für Bücher im zarten Alter von fünf Jahren und begann fast zeitgleich mit dem Schreiben eigener (Kurz-)Geschichten. Bis zur Geburt ihres ersten Kindes schrieb sie regelmäßig, auch immer mit dem Hintergrund, eines Tages ein Buch zu veröffentlichen. Nach gefühlten 327 Geschichten ohne abgeschlossenen Enden geriet das Schreiben mehr und mehr in den Hintergrund, bis sie eines Tages aus heiterem Himmel der Ehrgeiz packte und sie sich wünschte, wenigstens einer Geschichte ein Ende zu schenken. Knapp sechs Wochen später erschien ihr Debüt-Roman „Wurzelflügel“.

Meine Meinung

Kriminalkommisar Marcel Lohen und seine Kollegin Nicole Falke werden zu einem ungewöhnlichen Tatort gerufen Der Laborleiter Dr. Manuel Quittek wurde bis zur Unkenntlichkeit verbrüht in einer der Maschinen aufgefunden. Doch die Ermittlungen kommen nur schleppend voran, denn keiner der Angestellten will etwas gesehen haben. Doch außer den Mitarbeitern hat kein Fremder Zutritt hat zu den Laboren. Nur ein Mitarbeiter kann den Laborleiter getötet haben.

Die sehr kurz gehaltenen Kapitel haben mich am Anfang gar nicht positiv angesprochen, jedoch verleiten sie auch dazu immer weiter zu lesen, wodurch man das Buch fast in einem verschlingt.

Schon ab dem ersten Satz ist man mittendrin in den Ermittlungen und fiebert dem Ausgang derselben entgegen. Als Leser fiebert man von Anfang an mit, denn auch der kleinste Verdacht auf den Täter entkräftigt sich wieder durch die vielen Wendungen. Die Charaktere kommen eher blass und unscheinbar rüber, da der Hauptaspekt auf den Ermittlungen liegt und keinen Einblick in das Leben der Protagonisten bietet. 

Das Cover und den Titel finde ich wirklich gut gelungen und sehr passend für einen Thriller.

Kleines Zwischendurch ★ ★ ★

Interessanter und spannender Thriller mit einem leicht gewöhnungsbedürftigem Schreibstil, deshalb „nur“ ein kleines Zwischendurch.

Weitere Bücher der Autorin

  • Waldesstille
  • Lobotomie
  • Sag es (nicht)!: Grün Gelb Rot
  • Sag es (nicht)!: Mayday

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